Frauen führen besser!?

Ein Führungslehrgang für Frauen an der Ostsee

Startworkshop 2.-4-11. in Berlin


Die 6 Ebenen, auf denen Sie Ihren Teamspirit stärken können


Viele träumen davon in einem inspirierenden, kooperativen und dadurch erfolgreichen Team zu arbeiten. Doch allzu selten wird dieser Traum Realität, da den wenigsten Menschen bewusst ist, wie viel sie selber zu einem guten Teamspirit beitragen können. Jede und jeder von uns bringt bereits zahlreiche Kompetenzen zur Förderung des Teamspirits mit. Im Folgenden ein Überblick über die verschiedenen Handlungsebenen für die Teamleitung, die sich jeweils auf den Teamspirit positiv auswirken.

  1. Das innere Menschenbild: Was ist Ihre innere Haltung zu Ihren KollegInnen? Sind Sie von denen begeistert, oder fällt es Ihnen schwer, deren positive Eigenschaften zu sehen? Hier gilt das Sprichwort: Wie man in den Wald hineinruft, klingt es auch heraus. Je besser Sie von Ihren KollegInnen denken, desto mehr Freundlichkeit werden Sie auch selber ernten. Und in einem positiven Klima lässt sich leichter arbeiten. Das bedeutet nicht, dass Sie alle Schwachstellen ausblenden sollen. Aber wir sind es von unserem Bildungssystem her gewohnt immer nur über das Schlechte zu reden. Probieren Sie einmal, auf das was schon gelingt zu fokussieren!
  2. Das Leitungsverständnis: Sind Sie der unbestrittene Boss oder wollen Sie miteinander ein gutes Team sein? Was ist Ihr inneres Bild von Führung, das Sie leitet? Sehen Sie sich als Dirigent, als Coach, als Vater, als Held? Es sind viele verschiedene Bilder möglich. Jedes dieser Leit-Bilder hat Vorteile und Nachteile. Was ist das Leit-Bild in Ihrem Team? Stellen Sie sicher das Sie miteinander das gleiche Verständnis von Leitung haben und erfüllen Sie dieses Leitbild mit Leben.
  3. Vorbildwirkung: Treten Sie für Ihre Ansichten und Themen ein? Übernehmen Sie Ihren Teil der Verantwortung? Leben Sie das, was Sie sich von den Anderen wünschen? Es ist nicht immer möglich selbstbewusst und souverän aufzutreten – jede und jeder hat einmal einen schlechten Tag. Je mehr es Ihnen gelingt ein konstruktives, echtes und liebevolles Vorbild zu sein, umso eher ist es den anderen Teammitgliedern auch möglich ihren Teil der Verantwortung zu tragen. Das wird nicht immer möglich sein, aber probieren Sie es immer wieder von Neuem?
  4. Fehlerkultur: Wie gehen Sie damit um, wenn ein Fehler passiert? Verstecken Sie Ihre eigenen? Verfolgen Sie die Fehler der Anderen unerbittlich? Manchmal reicht auch schon das Tratschen hinter vorgehaltener Hand, das ein Fehler immer weiterlebt. Auch das elegante „Darüber-Hinwegsehen“ hat seine Tücken, denn wie kann es dann besser werden? Wenn etwas passiert, ist es gut, wenn es in der richtigen Dimension benannt werden kann und überlegt wird, was man tun kann, dass es das nächste Mal nicht wieder passiert. Probieren Sie das gelassene Hinschauen und Besprechen, damit auch beim nächsten Fehler noch darüber geredet werden kann.
  5. Lebendige Sprache: Sie haben es sicherlich auch schon erlebt, wie eine gute Formulierung in einer Besprechung auf einmal die entscheidende Wendung gebracht hat. Wenn Sie gerne gut formulieren, dann probieren Sie doch auf dieser Ebene aus, den Teamspirit in Ihrem Team zu fördern. Verwenden Sie Wörter, die von allen Beteiligten als kraftvoll, inspirierend und authentisch empfunden werden. Formulieren Sie so, dass sich niemand ausgeschlossen fühlt. Stellen Sie ehrliche, kluge Fragen und lassen Sie sich überraschen, was für interessante Antworten Sie gemeinsam finden werden.
  6. Methoden: Das gemeinsam Mittagessen, das schnelle Meeting im Stehen, große Klebe-Notizen für den Überblick oder eine kluge Agenda – Sie haben sicherlich die eine oder andere Methode schon als hilfreich erlebt. Warum probieren Sie es nicht in Ihrem Team einmal wieder aus? Klug eingesetzt, können Methoden die Teamspirit sehr gut unterstützen. Wichtig ist, dass Sie nicht darauf vergessen miteinander zu besprechen, inwiefern diese Methode von allen als hilfreich für die Entfaltung des Teamspirit empfunden wurde.